Jeder Mensch folgt bewusst oder unbewusst Prinzipien und Denkmustern, die sein Leben prägen. Oft wurden diese verborgenen Lebensleitlinien schon im Kindesalter von unseren Eltern, der Gesellschaft und der Religion in unsere Seele eingeprägt. Aus der Psychologie wissen wir, dass solche Lebens- und Glaubensgrundsätze sowohl konstruktiv als auch destruktiv auf unser Leben wirken können. Es kommt ganz auf die Botschaft an.
Und so gibt es Menschen, die in ihrem Leben auf einen Reichtum an lebensbereichernden Grundüberzeugungen zurückgreifen können. Andere wiederum verspüren eher emotionalen Stress, der lähmt und einem gelungenen Leben im Wege steht. Psychologen können hier Abhilfe schaffen, indem sie dabei helfen aufzudecken, welchen potenziell destruktiven Grundüberzeugungen Menschen unbewusst folgen.
Auch die spirituelle Komponente eines Menschen spielt eine bedeutende, jedoch oft unterschätzte Rolle. Oft sind es eben Glaubenssätze, die uns prägen. Das wusste auch der Apostel Paulus und empfahl den Menschen: „Ändert euer Denken und richtet euch innerlich neu aus. Zieht das neue Leben an, wie ihr neue Kleider anzieht.“ Zieht den neuen Menschen an, der nach Gottes Ebenbild geschaffen ist“ (Epheser 4,23-24).
Um in unseren Gedanken gesund zu werden, können wir die heiligen und guten Gedanken Gottes nutzen, die wir in der Bibel, dem Wort Gottes, lesen können. Jeden Tag eine kleine Passage aus dem Neuen Testament zu lesen, wirkt wie Heilmedizin für unsere Seelen.
Ihr Volkmar Günther